Namis traditionelles Kimchi Rezept

Kimchi gilt nicht nur als Vitamin-C-Speicher für den Winter, sondern auch als Superfood. Als gebürtige Koreanerin verrät Nami, die Co-Gründerin von BINU, das Familienrezept sowie die vielen gesunden Vorteile des traditionellen Gerichts.

Was ist Kimchi?

Kimchi ist kurz gesagt fermentierter Chinakohl, der seinen Ursprung in Korea findet. Er gehört genauso wie Reis und eine Suppe praktisch zu jeder Mahlzeit dazu.

Der deutsche Gaumen kennt fermentiertes Gemüse von Sauerkraut, welcher ebenfalls eine positive Wirkung auf den Körper hat. Bei dem Kauf von Sauerkraut sollte man allerdings auf eine roh, naturbelassene und unerhitzte Variante achten. Da Kimchi beispielsweise niemals gekocht wird, behält er alle wertvollen Inhaltsstoffe. So unterscheidet sich das roh eingelegte Gemüse von der deutschen Variante.

Kimchi-Variationen gibt es mehr als genug. Die Grundlage ist Chinakohl, manchmal wird aber auch Rettich verwendet. Je nach Region runden weitere Zutaten wie Pilze, Lauch, Sojasprossen, Ingwer, Knoblauch, Chili und Fischsoße das Kimchi mit einem scharfen und leicht bitteren Geschmack ab.

Kimchi - Wieso so gesund

Fermentation - wieso so gesund

Die Fermentation hat einige Vorteile für uns. Einerseits wird durch die Gärung Gemüse länger haltbar. Andererseits ist fermentiertes Essen super gesund. Natürliche Enzyme und aktive Milchsäurebakterien machen Fermentiertes zu einem Superfood.

Kimchi ist extrem gesund durch seine zahlreich enthaltenen Ballaststoffe; Vitamin A, B und C; Mineralstoffe sowie Aminosäuren.

Da ein Großteil des Immunsystems im Darm liegt, gilt dieser als Zentrum der Gesundheit. Krankheiten und Probleme lassen sich oft auf den Verdauungstrakt zurückführen. Fermentiertes Gemüse stärkt die guten Bakterien im Darm und regt die Verdauung an, sodass Kimchi als Wohltat für unsere Darmflora gilt. Dazu kann Kimchi Verstopfungen, Blähungen sowie entzündliche Erkrankungen im Darm lindern.

Kimchi Rezept aus Korea

Kimchi Rezept:

  • 1 Chinakohl
  • 1/2 Rettich
  • 3 Frühlingszwiebel
  • 1/2 Knoblauch Knolle
  • etwas Ingwer
  • 3-4 Esslöffel Koreanischer Chilli Pulver
  • 1/2 Esslöffel eingelegte Mini-Schrimps (Saewoojeot)
  • 2 Esslöffel Fischsoße
  • grobes Meersalz

Das Rezept kann variiert werden, z.B. durch weniger oder mehr Chillipulver, Fischsoße oder Knoblauch. Beachte, dass der Knoblauch sehr viel Geschmack abgibt.

Vorbereitung:

  1. Chinakohl, Rettich und Frühlingszwiebeln waschen.
  2. Chinakohl in ca. 3cm breit schneiden.
  3. Rettich in dünne Streifen schneiden.
  4. Frühlingszwiebel klein schneiden.
  5. Knoblauch pressen und Ingwer entweder reiben oder pressen.
  6. Geschnittenen Chinakohl und Rettich in grobes Meersalz einlegen und gut durchmischen.
  7. Nach 20-30 Minuten sollte genug Wasser von Chinakohl und Rettich entzogen sein.
  8. Wasser abgießen und einmal mit Wasser spülen.

Ans Eingemachte:

  1. Chinakohl, Rettich und Frühlingszwiebeln waschen.
  2. Frühlingszwiebeln, gepressten Knoblauch und Ingwer bei Chinakohl- und Rettich-Gemisch untermischen.
  3. Chili-Pulver, Saewoojeot und Fischsoße ebenfalls nach und nach untermischen.
  4. Das fertige Kimchi kann sofort verzehrt werden.
Für die weitere Lagerung sollte das Kimchi mit einem Stößel zusammengedrückt werden, damit die Luft entweicht.
 

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