5 BEAUTY-FOODS AUS KOREA


Den Begriff Beauty Foods könnte man so erklären: Es handelt sich um besonders nährstoffreiche Lebensmittel, die geeignet sind, zu einem guten Hautbild beizutragen. Wir haben festgestellt: Die Koreaner machen hierbei besonders viel richtig! Unsere Hitliste der koreanischen Beauty Foods haben wir einmal zusammengestellt.

Algen

Algen sind überaus gesund. Seetang ist reich an B Vitaminen und Eisen, das unseren Blutkreislauf unterstützt. Die enthaltenen Vitamine E und A sind bewährte Schönheitshelfer für die Haut. Außerdem enthalten viele Algenarten Zink, das für ein klareres Hautbild sorgen kann. Als Superfoods sind die Algenarten Spirulina und Chlorella in letzter Zeit immer beliebter geworden, da sie sehr reich an Kalzium, Vitaminen und weiteren Vitalstoffen sind. Also am besten öfter mal einen Seetang Salat bestellen und einen Löffel Spirulina- oder Chlorella-Pulver in den nächsten Smoothie streuen.

Grüner Tee

Dank der enthaltenen Flavonole, Flavonoide und Koffein hat grüner Tee eine besonders anregende Wirkung bei Ermüdungserscheinungen, Migräne und Herz-Kreislauf Erkrankungen. In Untersuchungen wurde zudem die positive Wirkung auf das Hautbild nachgewiesen, da grüner Tee antioxidativ und entzündungshemmend wirkt. Wie wäre es also statt Kaffee morgens mit einer großen Tasse grünem Tee?

Fermentierte Lebensmittel

Die koreanische Küche ist berühmt für ihren fermentierten Chinakohl Kimchi. Das Besondere: Fermentierte Lebensmittel begünstigen das Wachstum guter Darmbakterien und tragen so zu einer gesunden Darmflora bei. Die mit dem Essen aufgenommenen Nährstoffe können dadurch besser verwertet werden. Also Kimchi oder Sauerkraut als Beilage essen oder sich öfter mal einen Kefir genehmigen.

Knoblauch

Auch wenn man es nicht gleich vermuten würde, gilt Knoblauch als Heilpflanze. Er ist wegen seiner antiseptischen Wirkung beliebt und wird vor allem bei Bluthochdruck und erhöhten Cholesterinwerten empfohlen. In Korea sind die kleinen wohlschmeckenden Knollen in vielen Gerichten enthalten. Auch Kimchi, der zu jedem Essen als würzige Beilage gereicht wird, ist mit viel Knoblauch gewürzt. Ein Grund mehr, das fermentierte Gemüse öfter auf den Tisch zu bringen!

Ginseng

Ginseng ist eine alte koreanische Heilpflanze, deren anregende Wirkung seit etwa 5000 Jahren in Asien geschätzt wird. Und auch heute nutzen Sportler die Pflanze als "erlaubtes Dopingmittel". Ginsengwurzeln werden erst nach sechs Jahren geerntet. Die daher sehr kostbaren Wurzeln haben eine stärkende Wirkung, die die natürliche Widerstandsfähigkeit steigert – nicht nur gegen Bakterien und Viren, sondern viele physikalische, chemische und psychische Stressfaktoren. Ginseng wird unter anderem in Pulverform angeboten. Dieses kann man sich als Tee aufbrühen. Eine Langzeitanwendung von Ginseng von mindestens 3–4 Wochen wird allgemein empfohlen.

Quelle: Grünwald, Jänike: Grüne Apotheke. Das Standardwerk zur Pflanzenheilkunde, 2015.

 

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