Ein Blick in unsere BINU Seifenmanufaktur


Gerade bei Seife lohnt sich der Blick hinter die Kulissen. Denn Seife ist nicht gleich Seife! Welche Zutaten finden Verwendung? Wird die Seife im Kaltverfahren hergestellt? Wie lange reifen die Seifen? Wir möchten mit einem Einblick in die Produktion unserer Naturseifen zeigen, welche Sorgfalt und welcher Aufwand hinter unseren feinen BINU Gesichtsseifen steckt.

In zwei Schnellzugstunden südlich von Seoul erreicht man die satten grünen Berge der Region Damyang. Eingebettet in einem kleinen Tal liegen zwischen Bambuswäldern das Wohn- und das Geschäftshaus der Familie Fündling. Durch den Garten plätschert ein kleiner Bach und Gemüse ist angepflanzt. Der Ursprung unserer Seifen könnte nicht schöner sein! Die Seifenproduktion lag von Anfang an in der Hand von Namis Eltern Younghee und Dirk. BINU ist also ein kleines Familienunternehmen.

In 10 Schritten zur BINU Gesichtsseife

Wir haben einmal nachgezählt: Mindestens zehn Arbeitsschritte sind nötig, um unsere feinen BINU Naturseifen herzustellen.

1. Das Werkzeug und die Maschinen zur Seifenherstellung sind ebenfalls Handarbeit: Dirk Fündling fertigt Holzkisten, Trockenschränke sowie auch die verschiedenen Schneidemaschinen in seiner Holzwerkstatt selbst.

2. Die Rezepturen für unsere 100% natürlichen Seifen wurden über Jahre hinweg perfektioniert. Wir verwenden nur hochwertige natürliche Inhaltsstoffe und verzichten auf Mineralölerzeugnisse und synthetische Inhaltsstoffe. Alle verwendeten Bambuserzeugnisse, wie Bambus Aktivkohle, Bambus Holzessig und Bambusblatt Pulver beziehen wir lokal aus der Region Damyang.

3. Als Basis für unsere Seifen verwenden wir Hinoki Wasser, welches aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung sehr beliebt auf dem koreanischen Kosmetikmarkt ist.

Hinoki BaumHinoki Baum

Das Hinoki Wasser wird vorsichtig mit Lauge vermischt. Schutzkleidung ist hierbei ein absolutes Muss. Das Gemisch reagiert und erhitzt sich stark. Wir verwenden so wenig Lauge wie nur möglich. Nach dem vollendeten Prozess ist die Lauge vollständig verseift und nicht mehr enthalten.

4. Nach wenigen Stunden ist das Gemisch auf Zimmertemperatur abgekühlt, sodass die anderen Zutaten unter ständigem Rühren hinzugefügt werden können. Kaltverfahren bei Seifen bedeutet, dass das Gemisch nicht zusätzlich erhitzt wird. Bei der Herstellung der Seife entsteht auf natürliche Weise Glycerin. Der Zuckeralkohol wirkt feuchtigkeitsbindend und barriereschützend und fördert die Hautelastizität. Da die Substanz hauteigen ist, gilt Glycerin als besonders gut verträglich.

Ringelblumen Seife

5. Die fertigen Flüssigkeiten werden behutsam in große Holzkisten gefüllt und ruhen anschließend.

6. Nach einiger Zeit können die großen Blöcke in kleine Quader geschnitten werden. 

Schneiden der Seife

7. Die fertigen orangefarbenen, grünen und schwarzen Seifen-Quader trocknen nun einige Tage. Ein schöner Anblick!

Seifenblöcke

8. Diese Quader werden später in einer weiteren Schneidemaschine mit Klaviersaiten in einzelne Seifenstücke geteilt. Dadurch, dass es sich nicht um ein Industrieprodukt handelt, variiert der Inhalt zu Gunsten unserer Kunden. Wir garantieren 100 g Packungsinhalt bei den BINU Gesichtsseifen und 10 g bei den BINU Minis.

Schneiden der Seifen

9. Danach kommen die Seifenstücke für sechs Wochen in die hölzernen Trockenregale. Die Reifungsphase beginnt.

Seifentrocknung

10. Nach dem Ablauf der sechs Wochen werden die Seifen in Wachspapier und einer Pappschachtel verpackt. Fertig!

Hier geht es zu unserem Seifen-Shop.

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