Warum plastikfreie Kosmetik?

Spätestens seit der Fridays for Future-Bewegung ist Zero Waste ist in unseren Badezimmern angekommen. Stehen bei dir immer noch Produkte in Plastikverpackungen oder sogar Produkte mit Mikroplastik im Badezimmerschrank? Es gibt erschreckende Gründe, warum du so bald wie möglich auf plastikfreie Naturkosmetik umsteigen solltest:

1. Keine hormonell wirksamen Chemikalien

Das größte Einsatzgebiet für Plastik sind Verpackungen. Was viele nicht wissen, ist dass Chemikalien aus der Kunststoffherstellung von der Verpackung auf den Inhalt dieser übergehen können. Diese Stoffe sind nicht bei den Inhaltsstoffen aufgeführt und viele dieser Chemikalien sind hormonell wirksam. Allen voran die Weichmacher (Phtalate) oder Bispherol A (BPA). Laut einer Studie vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, bei der rund 60.000 Produkte untersucht wurden, enthalten ein Drittel der Körperpflegeprodukte hormonell wirksame Chemikalien. Die Weltgesundheitsorganisation wies schon 2013 auf diese „globale Bedrohung“ hin. Viele Prozesse im Körper werden von Hormonen gesteuert. Unsere natürlichen Sexualhormone können durch Stoffe imitiert oder blockiert werden, was beispielsweise zu einer "Verweiblichung" oder "Vermännlichung" führen kann. Besonders gefährlich sind diese hormonell wirksamen Stoffe für Kinder. Die BINU Seifen-Verpackungen sind aus Pappe und Papier, also plastikfrei.

2. Kein Mikroplastik

Kunststoffe dienen in der konventionellen Kosmetik u.a. als kostengünstige Füllstoffe oder Peeling-Partikel. Per Definition handelt es sich bei Mikroplastik um "feste und unlösliche synthetische Polymere [...], die kleiner als fünf Millimeter sind" (BUND, 2019). Aus unseren Badezimmern gelangt Mikroplastik ins Abwasser, aus dem viele dieser Kunststoff-Partikel nicht gefiltert werden können. So gelangt das Mikroplastik dann in Flüsse und Meere und schließlich zurück zu uns. Problematisch sind vor allem die Chemikalien, die bei der Plastikherstellung verwendet werden (s.o.) sowie Schadstoffe, die die von den Plastikpartikel angezogen werden können, wie DDT und PCB. Diese Schadstoffe können dann im Organismus wieder freigesetzt werden. Im Gegensatz dazu können unsere natürlichen BINU Gesichtsseifen bis zur Mineralisation problemlos biologisch abgebaut werden.

3. Langlebigere Produkte

BINU Stücksseifen sind 100% natürlich und um ein Vielfaches ergiebiger als herkömmliche flüssige Reiniger oder Kosmetik mit "leeren" Füllstoffen. BINU Naturseifen sind hoch konzentrierte Multitalente, mit denen man Gesicht, Körper und Haare waschen kann. Antibakterielles Hinoki Wasser und hochwertige pflanzliche Öle sorgen dafür, dass du kein Spannungsgefühl nach der Reinigung auf der Haut hast. Seife ist aufgrund der basischen Oberfläche antibakteriell und kann daher auch von mehreren Personen verwendet werden. Weniger Produkte und Minimalismus im Bad können eine sinnvolle Antwort auf den Plastik-Wahnsinn unserer Zeit sein.

Naturkosmetik-Rezepturen sind generell frei von Chemikalien oder Mikroplastik. Bei vielen herkömmlichen Produkten ist aber nicht sofort ersichtlich, ob Mikroplastik in ihnen steckt. Der BUND hat dafür die praktische App ToxFox herausgebracht, die Verbraucher durch das Scannen des Produkt-Barcodes über mögliche enthaltene hormonell wirksame Schadstoffe informiert.

Quellen:

Zeit Wissen: Aluminium unterm Arm, Mineralöl auf der Haut, 25.02.2016. https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2016-02/kosmetik-check-schadstoffe-gift/seite-2

BUND: Der Hormon-Check. Hormoncocktail im Badezimmer. Bund Studie zu hormonell wirksamen Stoffen in Kosmetika, 2013.
https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/chemie/kosmetik-check_studie.pdf

bund: BUND-Einkaufsratgeber: Mikroplastik, 02/2019.
https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/chemie/chemie_achtung_plastik_broschuere.pdf

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